Das Studium der Lebensmittelchemie ist derzeit an 16 Universitäten in Deutschland möglich.
Abschluss: Diplom bzw. Staatsprüfung
Grundstudium (4 Semester)
Vorlesungen, Übungen und Praktika in den Fächern Anorganische und Organische Chemie, Analytische und Physikalische Chemie, Physik, Mathematik und Botanik. Das Grundstudium endet mit einer mündlichen Vorprüfung bzw. der 1. Staatsprüfung.
Hauptstudium (4 Semester)
Das Hauptstudium befasst sich mit der Chemie und Technologie der Lebensmittel, Tabakerzeugnisse, Kosmetika und sonstiger Bedarfsgegenstände sowie der Lebensmittelhygiene, ferner mit Ernährungslehre, chemischer Toxikologie und den rechtlichen Grundlagen für die überwachung und Beurteilung von Lebensmitteln. Methodenpraktika zur Lebensmittelchemie sowie mikroskopische Untersuchungen von Lebensmitteln und mikrobiologische Übungen müssen mit Erfolg absolviert werden.
Das Hauptstudium schließt mit mündlichen Prüfungen in den Fächern Lebensmittelchemie, Lebensmitteltechnologie, Toxikologie, Biochemie und Ernährungslehre sowie Mikrobiologie der Lebensmittel ab (2. Staatsprüfung). An manchen Hochschulen ist als Abschluss zusätzlich eine Diplomarbeit vorgesehen.
Praktische Ausbildung
An das Studium schließt sich eine 12-monatige praktische Tätigkeit bei einer staatlichen Anstalt zur Untersuchung von Lebensmitteln an.
Schwerpunkte sind:
Abschluss:
Die 3. Staatsprüfung besteht aus 3 praktischen Prüfungen, 3 Aufsichtsarbeiten und einer mündlichen Prüfung.
Amtliche Lebensmittelüberwachung
Industrie
Freie Handelslaboratorien
Hochschulen und Forschungsinstitute