Was ist der Unterschied zwischen einem Mindesthaltbarkeitsdatum und einem Verbrauchsdatum?

Das MHD:
Verpackte Lebensmittel sind in aller Regel mit sogenannten Mindesthaltbarkeitsdaten versehen. Dies bedeutet, dass der Hersteller dieses Lebensmittels bei Einhaltung der vorgegebenen Bedingungen, wie zum Beispiel Temperaturanforderungen, die einwandfreie Beschaffenheit seines Lebensmittels bis zu diesem Datum garantiert.

Über dieses Datum hinaus kann das Lebensmittel weiterhin verkauft werden. Voraussetzung ist jedoch, daß dieses Lebensmittel noch von einwandfreier Beschaffenheit ist. Die Verantwortung für das Lebensmittel geht nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Inverkehrbringer über.

 

Das Verbrauchsdatum:
Leicht verderbliche Lebensmittel, wie z.B. Fisch oder Geflügel, werden mit dem sogenannten Verbrauchsdatum gekennzeichnet. Auch hier garantiert der Hersteller, wie bei dem MHD, bis zu diesem Zeitpunkt die einwandfreie Beschaffenheit. Nach diesem Datum darf dieses Lebensmittel jedoch nicht mehr abgegeben werden, unabhängig ob dessen Zustand noch einwandfrei ist. Verstöße gegen diese Regelung werden von den Lebensmittelüberwachungsbehörden streng bewertet und ziehen in aller Regel ein Bußgeldverfahren nach sich.

Fazit:
Lebensmittel werden heute in aller Regel so hergestellt, dass sie bei sachgerechter Lagerung über das MHD hinaus noch einen Haltbarkeitspuffer haben.

Prüfen Sie jedoch die Ware nach dem Kauf sorgfältig auf eventuelle Abweichungen.

Verzehren Sie keine Lebensmittel deren Verbrauchsdatum abgelaufen ist!

Verständigen Sie Ihr zuständiges Lebensmittelüberwachungsamt wenn Sie Lebensmittel mit abgelaufenem Verbrauchsdatum im Handel vorfinden. Dies stellt kein Denunzieren dar, sondern es hilft dabei, die Gesundheit des Verbrauchers, und somit auch Sie, zu schützen.

 

 

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